Förderprogramm für Lastenfahrräder

Ein Budget von 20000 Euro pro Jahr hat die Ausschuss für Umwelt, Energie und Mobilität des Stadtrates jetzt für das neue Förderprogramm für die Anschaffung von Lastenfahrrädern gebilligt. Ab dem 1. Januar 2020 können Bürger, die sich ein solches Rad  (geschätzte Anschaffungskosten neu 5000 Euro) anschaffen wollen, einen Antrag auf Zuschuss stellen. Der würde maximal 500 Euro betragen, egal ob ein neues oder gebrauchtes Lastenfahrrad gekauft wird. Der Nutzungszeitraum soll sechs Jahre betragen. Der Besitzer des Rades muss jährlich nachweisen, dass er noch in Starnberg wohnt. Später könnte eine Möglichkeit hinzu kommen, sich ein solches Rad leihen zu können. Allerdings nicht bei der Stadtverwaltung, sondern bei einem externen Dienstleister, der im Rahmen des Projektes „Car Sharing“ tätig wird. Hierzu ist eine einjährige Pilotphase angedacht, aber noch nicht gestartet worden.

Lastenfahrräder: Konzepte erarbeiten

Einstimmig hat der Ausschuss für Energie, Umwelt und Mobilität des Stadtrates beschlossen, ein Förderprogramm für die Anschaffung von Lastenfahrrädern (500 Euro pro Rad) aufzulegen und ein Leihsystem in Kooperation mit einem örtlich ansässigen Fahrradgeschäft zu etablieren. Für beide Varianten erhielt die Verwaltung den Auftrag, Konzepte zu erarbeiten.

Der Antrag der Grünen, der Anstoß zu dieser Entscheidung war, lautete etwas anders. Demnach sollte mit Hilfe eines Förderprogramms die Anschaffung von Lastenfahrrädern schmackhaft gemacht werden, und die Stadt Starnberg hätte ebenfalls solche Räder anschaffen und dann verleihen sollen. Eines hat sie bereits in Betrieb.

Bis zu 500 Euro Zuschuss könnten laut ersten Gedanken zum Förderprogramm zusätzlich drin sein, wenn ein Antragsteller nachweist, dass er mit der Anschaffung eines Lastenpedelecs ein mit Benzin oder Diesel betriebenes Fahrzeug ersetzt. Gegen die Verleihung solcher Fahrräder durch die Verwaltung im Rathaus spreche aber, so heißt es in der Beschlussvorlage, dass diese Räder entweder im Rathaus oder durch Fachfirmen gewartet werden müssten,  um Haftungsansprüchen  vorbeugen zu können. Insgesamt wird mit jährlichen Kosten für das Förderprogramm von 20000 Euro gerechnet.