Abstufung Perchting-Hadorf

Wie Bürgermeisterin Eva John im Ausschuss für Energie, Umwelt und Mobilität berichtete, steht das Landratsamt dem Begehren der Stadt, die Verbindungsstraße zwischen Perchting und Hadorf (bisher Staatsstraße STA 3) in städtische Verantwortung zu übernehmen inzwischen positiv gegenüber. Nach einer Ortsteilbürgerversammlung in Perchting, bei der die Bürger sich heftig beklagt hatten darüber, dass die Kreisbehörde trotz der inzwischen erfolgten Inbetriebnahme der neuen Westumfahrung auf dem Straßenabschnitt Tempo 30 verweigert, und gefährliche Situationen vor allem für Kinder und Radfahrer geschildert wurden, hatte John den Stadträten vorgeschlagen, die Abstufung zur Ortsstraße zu beantragen. Dafür erhielt sie die Mehrheit der Stimmen.

Jetzt ging es um die Modalitäten der Übernahme. Die Verwaltung erhielt vom Ausschuss den Auftrag, mit dem Landratsamt und dem Staatlichen Bauamt Weilheim die Straße in Augenschein zu nehmen, ihren baulichen Zustand prüfen zu lassen und eine Einigung hinsichtlich von Ausgleichszahlungen oder Reparaturen anzustreben. Die Ausschussmitglieder billigten das Muster einer Umstufungsvereinbarung und gaben grünes Licht, damit ein Fachbüro beauftragt werden kann. Nur Franz Heidinger (BLS) stimmte dagegen. Zum Jahresende rechnet die Bürgermeisterin mit der offiziellen Abstufung, die der Stadt dann erlaubt Tempobeschränungen anzuordnen. (Siehe auch Hadorf: Frey’s Deal ohne Mehrheit)

Wegers Antrag abgelehnt

Für das Gebiet zwischen Dorfstraße, Huberweg und Maurerberg in Hadorf wird gerade ein Bebauungsplanverfahren durchgeführt. Ziel ist die Sicherung des dörflichen Gebietscharakters. Der Bauausschuss hatte in seiner jüngsten Sitzung die Anregungen aus der öffentlichen Auslegung abzuwägen. CSU-Stadtrat Gerd Weger wetterte zum wiederholten Mal dagegen, dass die Bauverwaltung in dem fraglichen Bereich einen Neubau mit sechs Wohneinheiten genehmigt hatte. Die Anzahl der Wohnungen ist ihm Dorn im Auge. Er hält das für ein Dorf, noch dazu in einem Haus, für nicht angemessen. Allerdings ist dabei kein Hochhaus entstanden, denn die Wohnungen liegen wie bei Reihenhauszeilen entlang der Straße aufgereiht. Die Häuserzeile weist keine für die Umgebung ungewöhnliche Höhe oder Baumasse auf, denn Hadorf ist noch ländlich geprägt mit großen Bauernhäusern. Das sieht Weger anders und verlangte im Bauausschuss im nunmehrigen Bebauungsplan festzulegen, dass eine bestimmte Grundstücksgröße vorliegen muss, damit eine genehmigungsfähige Anzahl an Wohneinheiten zugelassen werden kann. Diese Diskussion ist im Gremium schon mehrfach auf Wegers Vorhaltungen hin geführt worden. Sein Anliegen wurde auch diesmal, allerdings nur knapp, mit 6:7 Stimmen abgelehnt. Die aus anderen Gründen nochmals veränderten Pläne werden nochmals öffentlich ausgelegt.

Hadorf: Frey’s Deal ohne Mehrheit

Keine Unterstützung hat CSU-Stadtrat Stefan Frey im Ausschuss für Umwelt, Energie und Mobilität dafür bekommen, dem Landrat ein verlockendes Angebot in Sachen Verkehrsberuhigung in Hadorf zu machen. Wie berichtet wünschen sich die Hadorfer Bürger eine Tonnagebeschränkung für durchfahrende Lkw auf höchstens zwölf Tonnen und die Anordnung von Tempo 30, um mehr Schulwegsicherheit zu erreichen. Auch nach der Inbetriebnahme der neuen Westumfahrung herrsche reger Verkehr klagten sie mehrfach in einer Anwohnerversammlung und schoben dies unter anderem auf die Tatsache, dass die Verbindung Perchting-Hadorf weiter Kreisstraße geblieben ist (siehe Auch Hadorf Thema im Ausschuss für Mobilität). Bürgermeisterin Eva John berichtete im Ausschuss, ihr seien 100 Unterschriften überreicht worden, die für das Erreichen der beiden Ziele geleistet worden seien. „Gefühlt ist das das ganze Dorf, das da unterschrieben hat“, sagte sie. Zuständig für die Umsetzung sei jedoch das Landratsamt, so lange es sich um eine Kreisstraße handele. Der langjährige CSU-Kreisrat Helmut Wagner aus Hadorf habe beim Landrat bereits einen Antrag auf Abstufung der Straße zur Gemeindestraße gestellt. Folge wäre, dass die Stadt Starnberg die verkehrsrechtlichen Anordnungen treffen könnte. John bat die Stadträte des Ausschusses um Unterstützung für die Hadorfer. Von den Fachstellen bisher vorgebrachte Gründe für die Ablehung der beiden Maßnahmen seien für die Bürger „sehr schwer verständlich“.

Frey sagte, er teile die Anliegen der Hadorfer und habe das auch dem Landrat deutlich gemacht. Aus dem Gespräch habe er mitgenommen, dass die Stadt es dem Landkreis erleichtere, wenn sie signalisiere, sie werde die Straße wie sie ist übernehmen. Üblich ist bei Abstufungen von Straßen allerdings, dass sich bisheriger und neuer Baulastträger darauf einigen, welche Maßnahmen baulicher Art nötig wären, damit der neu zuständige Verantwortliche die Straße in einwandfreiem Zustand übernehmen kann. Statt Durchführung der erforderlichen Baumaßnahmen kann auch die Zahlung eines Ausgleichsbetrages vereinbart werden. „Keine weiteren Hürden aufbauen, die Straße ohne Wenn und Aber übernehmen“, riet Frey. John hielt ihm entgegen, es könne nicht die Aufgabe der Stadt sein, eine Kreisstraße unbesehen zu übernehmen. Das sehe auch das Gesetz nicht so vor. Im Übrigen befinde sich die Stadt „nicht im Krieg“ mit dem Landkreis. Frey stellte seinen Antrag trotzdem.

Josef Pfister (BMS) empfahl der Verwaltung, nicht locker zu lassen. Es sei an der Zeit, die Hadorfer Bürger vom Verkehr zu entlasten. Pfister fragte, warum Polizei  und Landratsamt im Pöckinger Ortsteil Maising sehr wohl Tempo 30 erlaube, es in Hadorf aber nicht zulassen wollten. Bevor man sich beim Landratsamt „anbiedere“ sollten zunächst die rechtlichen Möglichkeiten und ein eventuell vorhandenes Verständnis ausgelotet werden. Für den BMS-Stadtrat ist es schon fast symptomatisch: „Das ist nicht der erste Fall, wo der Stadt etwas rundweg abgelehnt wird.“

Katja Fohrmann (CSU), die selbst mit ihrer Famlie in Hadorf wohnt, betonte noch einmal, dass die Sache jedem Hadorfer am Herzen liege. Die hohen Geschwindigkeiten, die die von der Stadt aufgestellten Smiley-Anlagen gemessen hätten, seien im Bereich aufgenommen worden, wo Kinder an der Bushaltestelle warteten. „Die Gefahrenlage ist erkannt. Ich finde es unverständlich, dass Polizei und Landratsamt das nicht einsehen“, so Fohrmann. Franz Heidinger (BLS) würde es schon reichen, wenn die Beschränkungen nur tagsüber verfügt würden. Anton Wiesböck (FDP) erinnerte an die 30-Tonner, die durch Hadorf hindurch regelmäßig zur Kompostieranlage führen. Vor diesem Hintergrund warne er davor, die Straße ohne vorherige Sanierung zu übernehmen, denn die Seitenränder seien alle abgefahren.

Martina Neubauer (Grüne) sah in Frey’s Ansinnen eine „unzulässige Vermischung“ und sprach sich für den vom Rathaus vorgeschlagenen Weg aus, weiterhin beim Landratsamt auf die Beschränkungen hinzuwirken. Auf einer Abstimmung über seinen Antrag bestand Frey nun nicht mehr. Der Ausschuss beschloss einstimmig, weiter auf die Kreisbehörde einzuwirken und zusätzlich die Abstufung der bisherigen Kreisstraße zu verfolgen. Wie John inzwischen mitgeteilt hat, hat sie Landrat Karl Roth in einem persönlichen Schreiben um Unterstützung gebeten. „Es wäre super, wenn er für die berechtigten Interessen der Hadorfer ein offenes Ohr hätte und dem Antrag zustimmt“, so John.

Hadorf braucht neuen Löschwasserbehälter

Ohne Debatte hat der Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, in Hadorf einen neuen Löschwasserbehälter zu bauen. Er ist auf der Südseite der Uneringer Straße geplant und wird voraussichtlich 164000 Euro kosten.

Weil auch Hadorf ständig wächst, reicht die derzeitige Löschwassermenge aus der öffentlichen Wasserversorgung und einem vorhandenen Löschwasserteich nicht für die Zukunft aus. Der neue, aus Fertigteilen bestehende Speicher wird ein Volumen von 130 Kubikmeter haben. Damit verdoppelt sich das Reservoir. Das dafür vorgesehene Grundstück gehört der Stadt Starnberg. Es sind drei Varianten des Einbaus untersucht worden, wovon aber nur eine die Zustimmung des Kreisbrandinspektors gefunden hat. Im Gegensatz zu den verworfenen Varianten, die nur zur Hälfte im Erdreich eingegraben worden wären, wird der Behälter nun komplett vergraben,  3,80 Meter tief. Das bringt Vorteile mit sich, denn dann kann auf der ebenen Oberfläche eine Standfläche für im Einsatz befindliche Feuerwehrfahrzeuge hergestellt werden.

Wermutstropfen: Nach Auskunft der Regierung von Oberbayern kann die Stadt keine Fördermittel für den Bau erhalten. Der Ausschuss hat das Rathaus ermächtigt, die Bauleistung auszuschreiben, zu vergeben und die Maßnahme umzusetzen. Bürgermeisterin Eva John rechnet damit, dass das im Mai/Juni umgesetzt wird. Die Anlieger sollen gesondert informiert werden.

Auch Hadorf Thema im Ausschuss für Mobilität

Wie Bürgermeisterin Eva John am Ende der letzten Stadtratssitzung berichtete, haben Stadtverwaltung und Landratsamt unterschiedliche Auffassungen darüber, wie schnell in Hadorf Autofahrer unterwegs sein und welche Lkw durch das Dorf fahren dürfen. Nach Eröffnung der neuen Westumfahrung habe das Rathaus beim Landratsamt einen Antrag gestellt, für Hadorf nur noch die Durchfahrt von Lkw bis höchstens 12 Tonnen zu erlauben. Schwerere sollten die Westumfahrung nutzen. Wie von den Dorfbewohnern überwiegend auch gewünscht, wurde von der Stadt zudem eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Kilometer pro Stunde beantragt. Laut John ist die Antwort aus der Kreisbehörde, die für die verkehrsrechtlichen Anordnungen zuständig ist, aber negativ ausgefallen. Dies, obwohl die Stadt die Auswertungen der Smileys vorgelegt habe, die bekanntlich nicht nur die gerade gefahrene Geschwindigkeit anzeigt, sondern auch speichert. Diese Zusammenstellung habe ergeben, so John, dass die Eintrittsgeschwindigkeit in den Ort, insbesondere der Autofahrer, die von Perchting kommen, „wesentlich zu hoch“ sei. Auf der Dorfstraße seien nicht selten 90 Kilometer pro Stunde gefahren worden. Die Bürgermeisterin hat im Stadtrat angekündigt, die Angelegenheit in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Energie und Mobilität nochmals zum Thema machen zu wollen. Es steht jetzt auf der Tagesordnung für die Sitzung am Dienstag, 12. März 2019, ab 18 Uhr im Kleinen Saal der Schlossberghalle.

Kommandanten bestätigt

Der Hauptausschuss des Stadtrates hat Montagabend die frisch gewählten Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehren Söcking und Hadorf bestätigt. Damit ist Ihre Wahl rechtmäßig abgesegnet.

In Hadorf war laut Bürgermeisterin Eva John am 17. Dezember 2018 neu gewählt worden. Dabei entschieden sich die Aktiven für Florian Kraus als neuen ersten Kommandanten, und für Marcus Fohrmann als Kraus Stellvertreter. Fohrmanns Vorgänger, Dominik Schlehuber, war nicht erneut angetreten.

Am vergangenen Samstag hatte die Feuerwehr Söcking gewählt und dabei auf die bewährten Kräfte gesetzt. Wie schon seit 1989 bleibt Hans Obermeier Kommandant. Auch sein Stellvertreter Damjan Plahuta wird der Zahl der schon geleisteten Dienstjahre noch einige anfügen.

Schülerlotsen in Hadorf

Hadorfer Eltern, das Starnberger Rathaus und der städtische Betriebshof haben dem Wunsch der Eltern entsprechend für zwei neue Querungshilfen für Fußgänger auf der Dorf- und Starnberger Straße gesorgt. Laut Mitteilung von Rathaus-Pressesprecherin Lena Choi dienen die gelb-orange gekennzeichneten Aufstellflächen und die Fußgängerfurten der klaren Verkehrsführung der Fußgänger. Autofahrer wüssten so, wo mit Fußgängern zu rechnen sei. Die Stadtverwaltung habe zusätzlich Schilder mit dem Hinweis „Verkehrshelfer“ aufstellen lassen. Mit Polizei und Landratsamt sei das abgestimmt und dann umgehend umgesetzt worden. Die Schulweghelfer sind durch Harald Lehmeier von der Verkehrspolizei geschult worden. Bürgermeisterin Eva John bedankte sich bei allen Beteiligten: „Die Arbeit und der Einsatz bei Wind und Wetter verdienen allerhöchsten Respekt und Anerkennung“, lobte John.

Zuschuss für TSV Perchting-Hadorf

Der TSV Perchting-Hadorf kann sich freuen. Der Hauptausschuss des Starnberger Stadtrates hat einstimmig beschlossen, dem Verein einen Zuschuss in Höhe von maximal 55000 Euro für die Erneuerung der Küche im Vereinsheim sowie für Brandschutzmaßnahmen zu geben. Wie Bürgermeisterin Eva John berichtete, hatte das Landratsamt die Einrichtung nach einem Pächterwechsel genau unter die Lupe genommen und erhebliche Mängel festgestellt, die zunächst zur Schließung der Küche geführt hatten. Die ist nach Durchführung der dringendsten Veränderungen wieder aufgehoben. Allerdings hat das Landratsamt zur Auflage gemacht, dass alle festgestellten Mängel spätestens in 2018 abgestellt werden. Die nötige Sanierung wird insgesamt 65000 Euro kosten. Der Verein steuert 10000 Euro Eigenleistung bei. Damit sind die Voraussetzungen für einen Zuschuss der Stadt nach deren Sportförderrichtlinien erfüllt. Der Zuschuss wird in den Entwurf des städtischen Haushalts für 2018 eingestellt.

Nur teilweise neues Baurecht in Hadorf

Gleich mit drei Anträgen, bisher unbebaubare Flächen zu Bauland zu machen, musste sich der Bauausschuss befassen. Zwei Eigentümer können hoffen, einer bekam kein grünes Licht.

Nördlich dem Angerweg soll eine weitere Bauzeile für Doppel- und Einzelhäuser ermöglicht werden. Der Flächennutzungsplan beurteile die Fläche bisher als „Bolzplatz/Landwirtschaft“, informierte Stefanie Fritz vom Stadtbauamt die Ausschussmitglieder. In diesem Fall erhielt die Verwaltung den Auftrag, einen billigungsfähigen Bebauungsplanentwurf auf Kosten des Bauwerbers zu erstellen, ebenso eine vertragliche Vereinbarung vorzubereiten, nach der sich der Bauherr bereit erklärt, Einheimische beim Verkauf der Parzellen oder Häuser nach von der Stadt vorgegebenen Regeln zu begünstigen. Gegen diesen Punkt stimmten Gerd Weger (CSU) und Martina Neubauer (Grüne).

Der zweite Antrag war komplizierter, denn bei dem fraglichen Grundstück, auf dem der Eigentümer – dem Vernehmen nach der Ehemann einer Stadträtin – am nordöstlichen Ortsrand von Hadorf neu bauen möchte, handelt es sich um ein kartiertes Biotop entlang der Uneringer Straße. Es ist Teil des Wäldchen-Zuges zwischen dem Parkplatz des Golfplatzes und der Straße.  Ludwig Jägerhuber (CSU) sprach sich dafür aus, beide Fälle in einem Zug zu bearbeiten, auch in einem gemeinsamen Bebauungsplanverfahren. „Politisch muss es Ziel sein, Wohnraum in den Ortsteilen für Einheimische zu schaffen. Das macht die Regierung von Oberbayern überall so.“ Laut Jägerhuber handelt es sich bei diesem Teil des Wäldchens nur um „besseres Brennholz“. Angrenzend gebe es noch ein städtisches Grundstück, dass ebenfalls gleich mit entwickelt werden könnte. Sein Fraktionskollege Gerd Weger sah grundsätzliche Probleme, nun „auch noch“ im Außenbereich zu verdichten. Er warnte davor, Bezugsfälle zu schaffen: „Das geht aus dem Ruder.“ Auch Josef Pfister (BMS) winkte ab: „Der Grünzug hat ortsbildprägenden Charakter.“ Martina Neubauer (Grüne) mahnte, sensibel mit der Landschaft umzugehen. Patrick Janik (UWG) erinnerte dagegen an den Zuzugsdruck auf die Region, und auch Franz Heidinger (BLS) meinte: „Wir brauchen dringend Wohnraum.“ Fritz wies darauf hin, dass zunächst die Untere Naturschutzbehörde Stellung dazu nehmen müsse, ob im Bereich des Biotops überhaupt gebaut werden dürfe. Iris Ziebart (FDP) sähe darin einen Fehler, schon wegen des großen Höhenversprungs in dem Grünzug. Stadtbaumeister Stephan Weinl warnte, der Verlust eines Landschaftsbildes sei ein nachhaltiger Fehler, der nicht reparabel sei. Jägerhubers Antrag wurde mit 6:7 Stimmen abgelehnt. Es wären also nur getrennte Bebauungsplanverfahren in Betracht gekommen. Der Antrag auf Aufstellung eines Bebauungsplans dieses Eigentümers wurde jedoch mit 7:6 Stimmen abgelehnt.

Bessere Karten hat der Eigentümer einer Fläche in Hadorf, östlich der Straße Maurerberg am südöstlichen Dorfrand. Dieser hatte beantragt, eine etwa 500 Quadratmeter große Fläche ins Dorfgebiet einzubeziehen und so dort Baurecht zu schaffen. Wie alle anderen Antragsteller will auch er Wohnraum für die eigene Familie erreichen. Diesem Eigentümer stellte der Bauausschuss einstimmig anheim, eine konkrete Planung vorzulegen, auf deren Grundlage eine Einbeziehungssatzung möglich wird. Bisher liegt die fragliche Fläche nämlich im Außenbereich.