Entdeckertouren

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„Für Kinder gibt es ein neues Angebot im Museum – das Entdeckerheft. Das Heft enthält drei Entdeckertouren zu jeweils einem wichtigen Exponat im Museum – zum Lochmannhaus, zum Delphin und zur Starnberger Heiligen.

Die Touren funktionieren wie Schnitzeljagden und sind für Kinder ab 5 Jahren konzipiert. Hierbei begleitet das neugierige Huhn Trudel die Kleinsten im Lochmannhaus, die bunte Renke Narius bootsinteressierte Kinder und zur Geschichte der Starnberger Heiligen die weise Katze Dorothea. Angelehnt an das forschend-entdeckende Lernen können Kinder mit Trudel, Narius und Dorothea die Ausstellungsstücke selbstständig anhand vieler und auch kniffligen und kreativen Aufgaben selbst erforschen. Bei jeder Tour gilt es ein Lösungswort zu erraten, für welches man einen kleinen Gewinn an der Kasse bekommen kann. Die Touren bauen in Schwierigkeit und Textlänge aufeinander auf und sind für verschiedene Altersstufen angedacht. Jedoch kann jeder der Freude am Lesen und Rätseln hat alle Touren lösen.

Illustriert mit farbenprächtigen Bildern des Schweizer Illustrators Luca Schenardi bietet das Entdeckerheft die Möglichkeit eines kindgerechten Museumsbesuchs, der Spaß macht. Die Texte und Fragen wurden von Museumsleitung Benjamin Tillig und Museumsmitarbeiterin Alicia Looß konzipiert mit dankenswerter Unterstützung des Museumspädagogischen Zentrum Münchens. Die Gestaltung stammt von Gerwin Schmidt.

Das Projekt konnte dank der Förderung NEUSTART für Corona-bedingte Investitionen in Kultureinrichtungen des Bundesverbands Soziokultur und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien realisiert werden. Die Entdeckertouren sollen zudem eine Alternative für Führungen durch das Haus bieten, wenn diese coronabedingt beispielsweise nicht möglich sind. Zukünftig sollen die Touren auch als PDF für Lehrkräfte auf der Webseite verfügbar sein, um Museumsbesuche vorzubereiten.“

Museum Ferienprogramm

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Das Museum Starnberger See bietet ein buntes und kreatives Ferienprogramm für alle Kinder ab fünf Jahren an. Im offenen Kreativworkshop im Museumsgarten dürfen Kinder ohne Anmeldung vorbeikommen und gegen ein kleines Materialgeld von 2 Euro basteln. Freitags wird eine Kinderführung durch die neue Sonderausstellung „Im Schein der Sterne“ angeboten. Hierfür ist eine Anmeldung erforderlich per E-Mail an vermittlung.mss(at)starnberg.de oder telefonisch unter 08151- 447757-0. Mundschutz und Brotzeit müssen mitgebracht werden. Bei schlechtem Wetter entfällt der Kreativworkshop. Informationen hierzu finden Interessierte dann rechtzeitig auf der städtischen Homepage unter „Museum“.


05.08.2021 10-12.30 Uhr
Offene Kreativwerkstatt: Malen mit Wasserfarben
Gemeinsam schauen wir in die Natur und erkennen dort Farben. Mit Wasserfarben und unseren Eindrücken aus der Natur malen wir schöne Bilder.


06.08.2021 15-16 Uhr
Kinderführung zur Sonderausstellung „Im Schein der Sterne“
Was es mit dem Sternbild des „Großen Wagens“ oder den Sternzeichen auf sich hat und warum im Museum ein königliches Schlafzimmer steht, erfahren wir in der Kinderführung zur neuen Son- derausstellung „Im Schein der Sterne“.


12.08.2021 10-12.30 Uhr
Offene Kreativwerkstatt: Frottagen- Workshop
Welche Oberfläche rund ums Museum zu entdecken sind, finden wir in diesem Workshop heraus. Wir entdecken unterschiedliche Materialien und erstellen ein Frottage-Buch.


13.08.2021 15-16 Uhr
Kinderführung zur Sonderausstellung „Im Schein der Sterne“
Was es mit dem Sternbild des „Großen Wagens“ oder den Sternzeichen auf sich hat und warum im Museum ein königliches Schlafzimmer steht, erfahren wir in der Kinderführung zur neuen Sonderausstellung „Im Schein der Sterne“.


19.08.2021 10-12.30 Uhr
Offene Kreativwerkstatt: Portraits malen
Gesichter zu malen ist gar nicht so leicht. Doch in diesem Workshop lernen wir echte Portraits zu malen.

20.08.2021 15-16 Uhr
Kinderführung zur Sonderausstellung „Im Schein der Sterne“
Was es mit dem Sternbild des „Großen Wagens“ oder den Sternzeichen auf sich hat und warum im Museum ein königliches Schlafzimmer steht, erfahren wir in der Kinderführung zur neuen Sonderausstellung „Im Schein der Sterne“.


29.08.2021 10-12.30 Uhr
Offene Kreativwerkstatt: Collagen-Workshop
Aus unterschiedlichen Postern, Flyern, Zeitungen und Papieren können tolle Kunstwerke entstehen. Wir gestalten unsere eigenen Collagen zu einem selbstgewählten Thema. Wer möchte, kann eigene Zeitschriften oder Zeitungen zum Zerschneiden und Kleben mitbringen.


30.08.2021 15-16 Uhr
Kinderführung zur Sonderausstellung „Im Schein der Sterne“
Was es mit dem Sternbild des „Großen Wagens“ oder den Sternzeichen auf sich hat und warum im Museum ein königliches Schlafzimmer steht, erfahren wir in der Kinderführung zur neuen Sonderausstellung „Im Schein der Sterne“.

Museum Starnberger See

Eine Information des Museums:

Im Schein der Sterne Geschichten vom Nachthimmel

Mai 2021 bis Januar 2022

Wie Ludwig II. seine eigenen Sterne schuf und das Firmament die Menschheit seit jeher prägt. Die Ausstellung im Museum Starnberger See folgt dem menschlichen Blick in den Nachthimmel und führt ein in einen Raum der Deutungen und Projektionen. Sie verbindet kulturhistorische Betrachtung und Kunst und erzählt Geschichten der Sternbeobachtung von der Frühzeit bis in die Gegenwart. Die Installationen der zeitgenössischen Künstler*innen sind im Lochmannhaus ausgestellt – einem denkmalgeschützten Anwesen aus dem 16. Jahrhundert im Museumskomplex.

Teilnehmende Künstler*innen

Björn Dahlem, Mischa Kuball, Katarína Poliačiková, Johanna Reich, Susanne Rottenbacher, Michael Sailstorfer, Brigitte Waldach, Johannes Wohnseifer … und das Schlafzimmer von Ludwig II. nach Entwürfen von Moritz von Schwind

Seit Jahrtausenden beobachten Menschen den Nachthimmel. Schon früh – vielleicht von Anfang an – erkannten sie Bilder in den Sternen, die ihre eigene Lebenswelt spiegelten. Jägerkulturen beschrieben Tiere in den wandernden Gestirnen. Frühe Kaiserreiche sahen in ihnen himmlische Herrscher und Minister. Priester*innen und Philosoph*innen erklärten aus ihnen den Aufbau der Welt. Künstler*innen schufen aus den Sternen mythischen Figuren und Sinnbilder des menschlichen Schicksals.

Das Schlafzimmer von König Ludwig II.

Im Zentrum des historischen Teils der Ausstellung steht das Schlafzimmer der bayerischen Könige auf Schloss Hohenschwangau. König Ludwig II. ließ in dieses Zimmer einen künstlichen Sternenhimmel einbauen, um auch am Tage die Sterne leuchten zu sehen. Nach seinem Tod wurde die Installation entfernt. Für die Ausstellung erstrahlen Ludwigs Sterne wieder – in einem Nachbau des Schlafgemachs in Originaldimension im Museum Starnberger See.

Die Kunst

Für den zeitgenössischen Teil der Ausstellung sind Künstler*innen eingeladen, in deren Werken die Sterne in aktueller Reflektion erscheinen. Die Kunstwerke stehen in einer Tradition der künstlerischen Deutung des Himmelsraums, die geprägt ist vom Spannungsfeld zwischen Erstaunen, Erkenntnis und Erfindung; zwischen bewahrender Ordnung und schwindelnder Dynamik; zwischen Naturwissenschaft und Übernatürlichem.

Das Museum

Hervorgegangen aus bürgerschaftlichem Engagement vor über 100 Jahren, steht das Museum Starnberger See heute in Trägerschaft der Stadt Starnberg. Es pflegt eine historisch gewachsene Sammlung der klassischen Volkskunde und bildenden Kunst. Drei besondere Sammlungsobjekte stehen als Alleinstellungsmerkmale des Museums: Das Lochmannhaus ist seit spätestens 1520 vor Ort nachweisbar. Es ist einzigartig in seiner historischen Doppelfunktion als Hofmarksitz und Bauern- bzw. Fischerhaus. Erforschung, Erhalt, Belebung und Vermittlung des historischen Anwesens sind Kernaufgaben des Museums. Die Starnberger Heilige ist eine herausragende Skulptur des Holzbildhauers Ignaz Günther aus dem Jahr 1755 und ein glanzvolles Werk des bayerischen Rokoko. Der Delphin ist das letzte erhaltene Boot aus der Prunkflotte der bayerischen Fürsten und Könige und steht damit für die jahrhundertelange höfische Schifffahrt auf dem Starnberger See.

Die Dauerausstellungen des Museums vermitteln Geschichte und Kunst mit Bezug zur Region als Grundlage für das Verständnis der Gegenwart, des interkulturellen Austauschs und als Orientierung für die Zukunft. Die Wechselausstellungen erweitern und vertiefen die thematische Grundaufstellung des Museums und knüpfen an aktuelle gesellschaftliche Themen, Prozesse und Fragestellungen an. Dabei spielt zeitgenössische Kunst als Konfrontationsraum eine zunehmend bedeutende Rolle für das Programm. Seinen gesellschaftlichen Bildungsauftrag nimmt das Museum Starnberger See mit einem umfangreichen Vermittlungsangebot wahr.

Zur Ausstellung erscheint eine begleitende Publikation.

Museum Starnberger See Possenhofener Straße 5 82319 Starnberg

+49 (0)8151 4477570 und über die Homepage des „museum-starnberger-see“

Di-So 10:00-17:00
an Feiertagen geöffnet

In der aktuellen Situation ist eine Anmeldung zum Besuch des Museums erforderlich.

Museum öffnet wieder

Das Museum Starnberger See wird ab Dienstag, 9. März 2021 wieder zu den regulären Öffnungszeiten Besuchende empfangen können. Abhängig von der Inzidenzlage im Landkreis wird ein Besuch spontan oder nach kurzer Voranmeldung für Einzelpersonen, Familien und Kleingruppen im Rahmen der geltenden Bestimmungen wieder möglich sein. Innerhalb des Museums ist für alle Be- suchenden ab 15 Jahren das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend. Zudem gilt weiterhin das Gebot, einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Das historische Lochmannhaus kann leider noch bis in den April hinein nicht besucht werden, da notwendige Arbeiten an der Haustechnik ausgeführt werden.
Ganz neu zu erleben bei einem Museumsbesuch ist die humorvolle Kunstinstallation „You Wish“ von Bildhauer Robert Barta im Museumsfoyer. Das Kunstwerk ist gleichzeitig „Spuckschutz“ für das Kassenpersonal und wurde ganz speziell für das Museum Starnberger See entwickelt und realisiert.
Im Museumsgarten besteht keine Maskenpflicht. Unter Einhaltung der Abstandsreglungen sind Sie im Garten und Innenhof eingeladen, die frühlingshafte Luft und Sonne ganz ungefiltert zu genießen mit Blick auf das historische Lochmannhaus.
Die Präsentationen des „Museums-Spaziergang“ bleiben bis auf weiteres vom Museumsgarten aus erlebbar. Dabei handelt es sich um eine Vorstellung historischer Ansichten von Starnberg aus dem Nachlass des Fotografen Richard Wörsching und eine Präsentation der 3D gescannten Skulptur „Starnberger Heilige“ in Fenstern des Lochmannhaus. Darüber hinaus ist im Foyerfenster des Mu- seums die Installation „Konsumbibliothek“ der Künstlerin Stephanie Senge zu sehen.
Das Team des Museums freut sich sehr, Sie wieder persönlich begrüßen zu dürfen. (Öffnungszeiten Museum Starnberger See: Di-So und feiertags von 10-17 Uhr)

Museum zum Jahreswechsel

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„Das Museum Starnberger See öffnet während der Weihnachtsferien den Museumsweg und die Außenbereiche, um trotz der aktuellen Einschränkungen als lebendiger Kulturort für alle Starnbergerinnen und Starnberger da zu sein.
Ein besonderes Weihnachten steht uns bevor. Die Feiertage sind überschattet von der Pandemie und strengen Kontaktbeschränkungen. Spaziergänge in kleinstem Kreis bleiben aber erlaubt. Daher verwandelt sich das Museum Starnberger See vorrübergehend in ein „Spaziergangs-Museum“.

Zentrum dieses ist die Glasfront des Museumscafés im Innenhof. In Kooperation mit dem Stadtarchiv Starnberg wird hier in großer Projektion eine bisher unveröffentlichte Auswahl von Fotografien aus dem Nachlass von Richard Wörsching gezeigt. Die historischen Aufnahmen portraitieren ein winterliches Starnberg von damals. Die großformatige Projektion verleiht den Bildern eine leuchtende Lebendigkeit zum ruhigen Ausklang eines turbulenten Jahres.

Durch die Fenster der Stube im Lochmannhaus fällt der Blick in den kommenden Tagen direkt in die Sammlung des Museums. Hier werden auf einem großformatigen Display Fotos präsentiert, die im Rahmen der Ausstellung „Schätze schauen“ entstanden. Menschen aus der Region um den Starnberger See präsentieren auf den Bildern eine Auswahl der interessantesten, wertvollsten, geschichtsträchtigsten oder kuriosesten Objekte aus der Sammlung des Museums. Die Fotografien wurden bisher nur im Buch zur Ausstellung veröffentlicht.

Das beleuchtete Treppenhaus des Museumsneubaus zur Possenhofener Straße ist die dritte Station des Museumsspaziergangs. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Starnberg zeigen hier künstlerische Arbeiten zum Thema „Illustrierte Wörter“, die in einem P-Seminar entstanden.

Der Museumsspaziergang ist vom 20.12.2020 bis 11.01.2021 geöffnet. Die Projektion der historischen Bilder und die Fotografien in der Stube sind täglich mit beginnender Dämmerung ab 15.30 bis 21 Uhr zu sehen.

Der Museumsweg ist ab sofort rund um die Uhr geöffnet, um allen Menschen in Starnberg auch in schwierigen Zeiten einen besonderen Ort zugänglich zu machen. Wir bitten bei der Nutzung des Museumsgeländes um Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregeln und um Respekt für den historischen Gebäudekomplex.“

Kleines Ferienprogramm

In den Herbstferien haben Kinder ab 8 Jahren die Chance, zusammen mit dem Künstler Tim Bennett Skulpturen anzufertigen, die den „Trophies“ im Museumsgarten ähneln. Der Workshop findet im Museum Starnberger See am Mittwoch, 4. November, um 10 Uhr statt.

Es gibt nur noch wenige Plätze, deshalb bittet das Museumsteam um Anmeldung bis spätestens 29.10.2020 unter der Telefonnummer 08151/447757-0 oder per E-Mail an info(at)museum-starnberger-see.de.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz, fürs Basteln geeignete Kleidung und eine Brotzeit mitzubringen. Materialkosten: 10 Euro.

Ferien im Museum

In diesem Jahr ist alles etwas anders. Wir alle müssen Abstand halten, häufig die Hände waschen und manchmal einen Mundschutz tragen. Und in den Ferien? Auf die große Reise im Sommer müssen wir vielleicht verzichten. Doch keine Sorge! Auch hier zwischen See und Gebirge ist es wunderschön und zur Anregung und Abwechslung hat sich das Museum Starnberger See die „Ferien im Museum“ als kleinen Ersatz für das städtische Sommerferienprogramm ausgedacht.

In diesem kostenlosen Heft finden Kinder ab fünf Jahren Anleitungen, Erklärungen und Inspirationen für eigenen Entdeckungstouren im, um und mit dem Museum Starnberger See. Hier können sie mit uns zur Entdecker*in, Forscher*in und Künstler*in werden.

Am Ende der jeweiligen Seiten befindet sich manchmal eine Rätselfrage oder eine Aufgabe. Wenn man diese löst, bekommt man im Museum einen Stempel. Hat man alle Stempel gesammelt, gibt es eine kleine Überraschung – und das Beste: Wenn man dieses Heft vorzeigt, darf man während der ganzen Ferien kostenlos ins Museum, so oft man mag.

Verteilt wird das Heft in Starnberger Schulen und Kindergärten. Seit dem 27.07.2020 ist es erhältlich bei der Stadtbücherei Starnberg, der Tourist Information Starnberg, im Rathaus Starnberg und im Museum Starnberger See.

Die Frau aus Gips

Die Frau aus Gips bildet den Auftakt einer Ausstellungsreihe, in der das Museum Starnberger See jeweils ein Objekt der Sammlung mit dessen Geschichte vorstellt.

„Als wir den lebensgroßen Frauenakt im Stadtarchiv wiederentdeckten, war uns zunächst nicht klar, dass wir mit ihm in eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte eintauchen würden“, so Museumsleiter Benjamin Tillig. Zunächst war die Frauenfigur namenlos. Sie hat zahlreiche Fehlstellen und nur einen Arm. Auf den ersten Blick sieht sie fast griechisch aus, streng gestaltet – Gesicht und Haare in scharfen Linien geformt. Die Frau aus Gips ist klassisch schön, doch ohne individuelle Züge. Sie ist nicht das Abbild eines realen Menschen, sondern ein Ideal. Auf der Sockelplatte, etwas versteckt, fanden sich Signatur und Datierung: »Schmid-Ehmen 1939«.

Mehr zur neuen Ausstellung erfahren Sie in Kürze hier.