Eingeschränkter Betrieb

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Brunnangerhalle: eingeschränkter Betrieb wieder möglich

Seit dem Wochenende ist ein eingeschränkter Betrieb in der Brunnangerhalle wieder möglich – das Aktiv-, Tanz- und Fitness-Studio konnte am Wochenende bereits wieder genutzt werden.

Auch das Gutachten durch einen Sachverständigen liegt nun vor – die Werte für die Räumlichkeiten liegen alle im unbedenklichen Bereich. Eine Gefährdung durch Schadstoffe für die Nutzer ist somit auszuschließen.

Allerdings nimmt die Reinigung der Lüftung durch eine Fachfirma noch einige Zeit in Anspruch, so dass der Restaurantbetrieb und die Sporthalle noch nicht wieder zur Verfügung stehen. Die betroffenen Räumlichkeiten können erst geöffnet werden, wenn die Wartungsarbeiten der Lüftung komplett abgeschlossen sind. Deshalb kann ein konkreter Wiederöffnungstermin zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genannt werden. Die Stadt Starnberg wird die Öffentlichkeit informieren, sobald ein verbindlicher Wiedereröffnungstermin genannt werden kann.“

Einigung mit SC Percha

Im Oktober hatte der Haupt- und Finanzausschuss des Stadtrates die Entscheidung über einen Zuschuss an den SC Percha noch einmal zurückgestellt. Mit den Vereinsverantwortlichen sollte zuerst geklärt werden, was sich an Maßnahmen hinter dem bei der Stadt beantragten Zuschuss in Höhe von 198000 Euro verbirgt, ob der Verein einzelne Vorhaben priorisieren und andere auf spätere Jahre vertagen möchte. Inzwischen hat man sich dort zusammengesetzt und festgelegt, was in 2020 unbedingt gemacht werden muss und soll. So wird sich die Sanierung der Sportplatzes nicht verschieben lassen, ebenfalls nicht der Einbau neuer Duschköpfe, die Erneuerung der Beleuchtung beim Spielgolf,  und das Herrichten der Grünflächen zwischen den Spielgolfanglagen. Hinzu kommt der Ausbau der Küche im Vereinsheim. Insgesamt belaufen sich die für nächstes Jahr geplanten Maßnahmen auf 77000 Euro. Der Verein leistet selbst 20000 Euro. Der Ausschuss billigte einstimmig, dass die Stadt einen Zuschuss in Höhe von 57000 Euro in Aussicht stellt.

Vereine erhalten Zuschüsse

Auch wenn Ludwig Jägerhuber (CSU) den Zeigefinger mahnend hob und daran erinnerte, dass die endgültige Genehmigung der von den sieben Starnberger Sportvereinen beantragten Zuschüsse für ihre Projekte in 2020 erst erteilt werden könne, wenn Klarheit über die Leistungsfähigkeit der Stadt und ihren nächstjährigen Haushalt bestehe, hat der Hauptausschuss jetzt schon mal einstimmig grünes Licht signalisiert. Lediglich der Sportclub Percha muss bis zur nächsten Sitzung des Gremiums noch Unterlagen und genauere Begründungen nachliefern. Was er vorhat beläuft sich allerdings auch auf ein Gesamtvolumen von 198000 Euro. Vor Genehmigung soll der Verein zudem noch Prioritäten vergeben für die geplanten Maßnahmen, zu denen die Platzsanierung, Sanierung der Duschen und Banden, eine bessere Beleuchtung für die Spielgolfanalage und der Ausbau der Küche gehören.

Der Voltigierverein Starnberg möchte einen Vereinsbus anschaffen. 15000 Euro bringt er selbst auf, die Stadt schießt 15000 Euro dazu. Allerdings muss noch geprüft werden, ob der Eigenanteil des Vereins im Falle der Anschaffung eines Sponsorenbusses nicht höher ausfallen würde.

Der TSV Perchting muss seine inzwischen 20 Jahre alten Stockbahnen erneuern und rechnet mit Kosten – besonders hoch ist der Aufwand für die Entsorgung des Asphal-Altbelags – von insgesamt 45000 Euro. An Eigenleistung kann der Verein 5000 Euro beisteuern, so dass der städtischen Zuschuss 40000 Euro beträgt. BLS-Stadtrat Michael Mignoli will vor der endgültigen Genehmigung noch wissen, wie viele Mitglieder die Stockschützenabteilung des TSV Perchting hat.

Die Königlich Privilegierte Feuerschützengesellschaft Starnberg plant den Umbau auf elektronische Luftgewehr-Stände ( 24000 Euro), die Sanierung des Daches (21000 Euro) und die Erweiterung des Duellstands Sportpistole (6500 Euro). Zu den 52000 Euro Gesamtkosten will die Stadt 24000 Euro zuschießen.

Der Reitclub Sankt Georg beantragte einen Zuschuss von 7000 Euro. Eigenleistung in Höhe von 6000 Euro soll zusammen mit dem städtischen Zuschuss ermöglichen, den Vorplatz der Reithalle zu erneuern und einen gebrauchten Traktor anzuschaffen.

Der noch junge Verein „Bikeanstalt e.V.“, der die Dirtbikeanlage am SV Söcking betreibt und hier sehr viel Eigenleistung hineinsteckt, erhält 17500 Euro. In den Gesamtkosten von 19300 Euro steckt ein erstmaliger Strom- und Wasseranschluss (15000 Euro). Die Stadträte zeigten Verständnis, dass der Verein noch nicht in der Lage gewesen ist, Ersparnisse anzuhäufen und würdigten die Eigenleistung von 1800 Euro.

Der Münchner Yachtclub will zwei neue Schlauchboote anschaffen, nachdem eines beim Bootshausbrand zerstört und ein anderes stark defekt ist. Ebenso müssen zwei neue Motorboottrailer gekauft werden. Die Hälfte der Gesamtkosten von 64000 Euro will der Verein selbst aufbringen, so dass der städtische Zuschuss 32000 Euro beträgt.

Für alle Zuschüsse gilt, dass sie sich reduzieren, wenn die Vereine die Möglichkeit haben, von anderer Stelle finanzielle Hilfe zu erhalten, sei es durch Verbände oder durch Sponsoren oder Rabatte. Christine Lipovec (BMS) glaubt, dass so etwas leichter zu erreichen ist, wenn bei den Verhandlungen gesagt werden kann, dass die Stadt Starnberg auch helfend unter die Arme greift. Grundsätzlich müssen die Zuschussnehmer der Stadt nachweisen, was sie wie und wann mit dem Geld gemacht haben.

 

 

Sportlerehrung 2019

„Zu all Ihren sportlichen Leistungen, und ganz besonders zu den großen Erfolgen, möchten wir Ihnen heute gratulieren. Mit Ihren Leistungen haben Sie Starnberg als Sportstadt über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt gemacht“, so Erste Bürgermeisterin Eva John bei der Sportlerehrung der Stadt Starnberg im Bayerischen Yachtclub. Zusammen mit Sportreferent Winni Wobbe und Irmi Fischer vom Sportreferat der Stadt ehrte Erste Bürgermeisterin Eva John 231 Sportlerinnen und Sportler sowie 23 Mannschaften für ihre herausragenden sportlichen Erfolge im Jahr 2018.

 

Thomas (Tom) Thallmair und Georg Kendl wurden für ihre besonderen Verdienste um den Sport geehrt. Tom Thallmair, der die Auszeichnung persönlich in Empfang nahm, ist seit 51 Jahren Trainer beim MRSV. Er war jahrzehntelang Jugendleiter und Bootswart und stand im Verein vier Jahre lang an der Spitze als Erster Vorstand Rudern. Als Trainer führte er viele Ruderer und Ruderinnen zu bayerischen und deutschen Meistertiteln und sogar zu Olympiateilnehmern. Er fördert nicht nur Jugend- und Wettkampfrudern, sondern kümmert sich auch um den Breitensport und Seniorenrudern.

 

Georg Kendl, der bei der Sportlerehrung nicht persönlich anwesend sein konnte, ist für die Sportentwicklung in der Stadt Starnberg ein ganz wesentlicher Aktivposten. Anfang der 1980er Jahre kam der Gymnasiallehrer nach Starnberg und begeisterte seine Schüler von der Sportart Basketball – einer Sportart die seinerzeit am Ort völlig unbekannt war. Er etablierte die Basketballabteilung beim TSV Starnberg und stellte sich über die Jahre als Abteilungsleiter, Spieler, Trainer und Schiedsrichter stets in den Dienst seiner Sportlerinnen und Sportler.

 

Alle geehrten Sportlerinnen und Sportler erhielten Urkunden und Gutscheine von der Stadt Starnberg. Erste Bürgermeisterin Eva John bei der Verleihung: „Für Sie alle ist Ihr Sport Hobby, Leidenschaft oder manchmal schon fast Lebensmittelpunkt. Ihnen liegt der Sport am Herzen, und ebenso der Stadt Starnberg. Es ist uns ein großes Anliegen und ich finde, wir sind da auch ganz gut dabei, die bestehenden Sportanlagen in Starnberg und den Ortsteilen kontinuierlich auszubauen, zu sanieren und in Schuss zu halten. Im investiven Bereich kommen da immer schnell ein paar Hunderttausend jährlich zusammen. Für Zuschüsse stellen wir den Vereinen rund 65.000 Euro jährlich zur Verfügung.“

 

Die Bürgermeisterin bedankte sich herzlich beim Vorstand des Bayerischen Yachtclubs für die gute Bewirtung und für die Möglichkeit, die Sportlerehrung bereits im zweiten Jahr auf der Terrasse des Yachtclubs ausrichten zu können sowie bei Irmi Fischer, die die Veranstaltung jährlich organisiert.

 

Tennispark und Stadt treffen sich vor Gericht

Demnächst werden sich die Stadt Starnberg und die „eurobuch.com“, Nachfolger der ehemaligen Tennispark GmbH an der Gautinger Straße, vor dem Landgericht München II treffen. Das hat auf Anfrage der Pressesprecher des Gerichtes geantwortet. Er bestätigte, dass es dort ein Verfahren gibt, das der Insolvenzverwalter der Tennispark GmbH, Christian Gerloff angestoßen hat. Es geht dabei um dessen Wunsch, die Stadt möge das Erbbaurecht für das Grundstück, auf dem die Tennishalle steht, über 2020 hinaus bis 2030 verlängern und auf die neuen Betreiber, die Brüder Rolf und Richard von Rheinbaben, Inhaber der eurobuch.com aus Tutzing, übertragen. Ebenso soll geklärt werden, ob der Stadt ein Vorkaufsrecht für die Halle zusteht. Einen festen Termin für die Verhandlung gebe es noch nicht, so der Gerichtssprecher. Die Terminierung solle aber „demnächst“ erfolgen (siehe auch Zukunft Tennispark weiter offen).

Sportlerehrung 2018

Bei der Sportlerehrung der Stadt Starnberg im bayerischen Yachtclub ehrte Erste Bürgermeisterin Eva John gemeinsam mit Sportreferent Winni Wobbe und Irmi Fischer vom Sportreferat der Stadt 131 Sportlerinnen und Sportler sowie zwölf Mannschaften für ihre herausragenden sportlichen Erfolge im Jahr 2017.

Nicole Deibele wurde für ihre sportliche Höchstleistung im Bergsteigen geehrt. 2017 erklomm die leidenschaftliche Bergsteigerin den 7075 hohen Berg „Satopanth“ in Indien. Seit 9 Jahren ist sie bereits als Trainerin im Bereich Fitness beim TSV Starnberg tätig. Hieraus schöpft sie auch einen Teil ihrer Kraft für die Bergabenteuer. Für 2019 plant sie bereits ihre nächste Expedition, bei der sie vielleicht sogar auf die 8000 Meter erhöhen wird.

Alle geehrten Sportlerinnen und Sportler erhielten Urkunden und Gutscheine von der Stadt Starnberg. „Ich bin stolz darauf, so viele Spitzensportler und Sportbegeisterte in unserer Stadt zu haben. Sie repräsentieren unsere Stadt in aller Welt und tragen den Namen Starnberg weit hinaus“, betonte Erste Bürgermeisterin Eva John. Sie bedankte sich auch herzlich beim Vorstand des Bayerischen Yachtclubs für die gute Bewirtung und für die Möglichkeit, die Sportlerehrung auf der Terrasse des Yachtclubs ausrichten zu können.

Bürgermeisterin Eva John dankte allen, die den Sport in Starnberg unterstützen. Auch die Stadt beteilige sich jährlich mit einem Betrag von rund 224.000 Euro für die allgemeine Sportförderung und die finanzielle Unterstützung der Vereine beim Erhalt der Sportanlagen und zur Verbesserung der sportlichen Angebote.

Teure neue Beleuchtung

In der Brunnangerhalle ist es bei Sport- und anderen Veranstaltungen zu duster und außerdem fällt die Stromrechnung regelmäßig sehr hoch aus. Nach Berechnungen des Umweltsachbearbeiters im Rathaus könnten jährlich 50000 Kilowattstunden eingespart werden, wenn man auf LED-Beleuchtung umstellen würde. Das wäre dann auch eine Maßnahme ganz im Sinne des Klimapaktes des Landkreises, dem die Stadt bekanntlich beigetreten sei, erinnerte Bürgermeisterin Eva John in der jüngsten Bauausschusssitzung. Aber das koste 210000 Euro, wovon ein Teil durch staatliche Förderung (40 Prozent von 110000 Euro) wieder zurück in die Stadtkasse flössen. Den Antrag auf Förderung habe das Rathaus bereits gestellt, damit die Arbeiten dann in den Sommerferien durchgeführt werden könnten. Iris Ziebart (FDP) bat vorab zu prüfen, ob Informationen zutreffen, nach denen es in etwa einem Jahr noch bessere LED-Leuchtkörper auf dem Markt geben soll. Das wurde in den Beschluss, die Maßnahme umzusetzen, und nach Zusage der Fördermittel Fachplaner zu beauftragen, aufgenommen. Drei der zwölf Ausschussmitglieder lehnten die Umrüstung ab.

Zuschuss für TSV Perchting-Hadorf

Der TSV Perchting-Hadorf kann sich freuen. Der Hauptausschuss des Starnberger Stadtrates hat einstimmig beschlossen, dem Verein einen Zuschuss in Höhe von maximal 55000 Euro für die Erneuerung der Küche im Vereinsheim sowie für Brandschutzmaßnahmen zu geben. Wie Bürgermeisterin Eva John berichtete, hatte das Landratsamt die Einrichtung nach einem Pächterwechsel genau unter die Lupe genommen und erhebliche Mängel festgestellt, die zunächst zur Schließung der Küche geführt hatten. Die ist nach Durchführung der dringendsten Veränderungen wieder aufgehoben. Allerdings hat das Landratsamt zur Auflage gemacht, dass alle festgestellten Mängel spätestens in 2018 abgestellt werden. Die nötige Sanierung wird insgesamt 65000 Euro kosten. Der Verein steuert 10000 Euro Eigenleistung bei. Damit sind die Voraussetzungen für einen Zuschuss der Stadt nach deren Sportförderrichtlinien erfüllt. Der Zuschuss wird in den Entwurf des städtischen Haushalts für 2018 eingestellt.

TSV will drei neue Tennisplätze

Am morgigen Donnerstag beschäftigt sich der Bauausschuss des Stadtrates mit einer informellen Anfrage des TSV Starnberg. Es geht um die Frage, ob ein Bebauungsplan für das rund einen Hektar umfassende Wäldchen östlich des Riedener Wegs – zwischen dem Sportgelände des Vereins und der nördlich liegenden Wohnbebauung –  für die Stadträte vorstellbar ist. Sportverein und Eigentümerin der Waldfläche haben nach intensiven Gesprächen einen Kompromiss gefunden, den der Verein jetzt dem Bauausschuss vorlegt.  In dem Wäldchen liegen auch fünf ehemalige Tennisplätze des Vereins, die nun nicht mehr benutzt werden können, weil sie seit dem Erwerb der Fläche durch die „Re-sponsibility Grund POS GmbH & Co KG“ auf fremden Grund liegen und die Pachtverträge vom TSV auch nicht verlängert worden waren. Der TSV kämpft für eine Lösung, um der erfolgreichen Tennissparte weiterhin ausreichende Spielmöglichkeiten zu erhalten oder neue zu schaffen. Für die Übergangszeit hat er in Percha zwei Plätze angemietet. Auf dem eigenen Gelände hat der Verein vier Tennisplätze. Die Zufahrt samt Versorgungsleitungen zum eigenen Clubhaus und die bisherigen Parkplätze des Vereins liegen ebenfalls auf fremdem Grund.

Der Geschäftsführer der Re-sponsibility, Michael Ullmann, hatte sich von Anfang an offen für eine Lösung gezeigt, doch man war zunächst nicht handelseinig geworden. Er wollte auf dem im Flächennutzungsplan noch als Wald- und Grünland festgesetzte Gebiet  zunächst sein innovatives Wohnkonzept „Garten Rieden“ mit zwar dichter Wohnbebauung umsetzten, fühlte sich aber  auch dem Gedanken der Inklusion verpflichtet. Von bis zu 70 Wohneinheiten war anfangs die Rede.  Die Anlieger des Riedener Wegs waren aufgebracht, weil sie viel Verkehr befürchteten.  Der  Bauausschuss beschäftigte sich erstmals Ende Juni 2016 mit dem Antrag, lehnte ihn jedoch ab. Erst auf der außerordentlichen Delegiertenversammlung des TSV am 11. August dieses Jahres präsentierte dessen Vorstand um TSV-Chef Heinrich Frey eine von beiden Seiten getragene Kompromisslinie. Die Delegierten stimmten mit nur einer Ablehnung dafür. Offen ist noch, wie sich der Stadtrat dazu stellt.

Und so schaut die Lösung möglicherweise aus: Der TSV erwirbt von Re-sponsibility etwa 3400 Quadratmeter und baut dort in eigener Regie drei neue Tennisplätze nördlich der heutigen Zufahrt zum Clubhaus, die dann ebenfalls gesichert wäre. 15 Parkplätze könnten dort auch noch untergebracht werden. Die neuen Tennisplätze sollen auch als Puffer in Sachen Lärmschutz zwischen den Sportanlagen und der dann noch von Re-sponsibility gewünschten Wohnbebauung mit bis zu zwölf Wohnhäusern dienen. Sprich: Dort neu Zuziehende können nicht mit dem Argument der Lärmbelästigung gegen den Sportverein und seine Anlage vorgehen. Seine Projektentwicklungsgesellschaft ist laut Ullmann bereit, zu günstigen Konditionen an den TSV zu verkaufen. Der Verein rechnet mit Investitionskosten von fast 500000 Euro, versicherte gegenüber den Medien aber, dies führe nicht zur Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. Bei der neuen Wohnbebauung stellt sich Ullmann nachhaltig gestaltete Doppelhäuser im Anschluss an die bestehende Siedlung am Riedener Weg vor, die sich der vorhandenen Bebauung anpasst. Der entstehende neue Wohnraum solle für Erwerber auch „leistbar“ bleiben, was schon Teil seines Garten-Rieden-Konzeptes gewesen war. „Wir stehen voll hinter dem Kompromiss und seiner ausgehandelten vertraglichen Umsetzung“, so Ullmann auf Anfrage des Blogs. Vorteil für den Verein sei die langfristige Sicherung des Sports am Riedener Weg und der Erwerb des Grundstücks zu sehr günstigen Konditionen, zusätzlich mit einer geregelten Zufahrts- und Parksituation. Die Stadt habe den Vorteil, ohne eigene Kosten den Sport zu unterstützen und moderat bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Für die Anwohner  und die vorhandene Infrastruktur sei die neue Lösung durch den Kompromiss verträglich und somit für die Stadträte womöglich durchaus attraktiv. Das Bebauungsplanverfahren sollte laut Ullmann die gesamte  Fläche betreffen. „Wenn der Stadtrat zustimmt, stehen wir zu unserem Wort. Wenn nicht, gibt es noch kein Programm, wie es dann weiterginge“, antwortete der Geschäftsführer. Dann müsse man neu nachdenken. Die ausgehandelte Vereinbarung wäre auf jeden Fall hinfällig. „Wir kommen dem TSV sehr weit entgegen und leisten somit auch einen sozialen Beitrag“, ist sich Ullmann sicher.

4. Starnberger Drachenbootrennen

Am Sonntag, 30. Juli 2017, findet das 4. Starnberger Drachenbootrennen an der südlichen Seepromenade statt. Start ist zwischen Seepromenade und den Stegen des MRSV. Das Ziel liegt bei der Wasserwacht. Bürgermeisterin Eva John gibt um 13 Uhr den Startschuss. Die Veranstalung beginnt um 11 Uhr. Stadtmarketing Starnberg hat ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm organisiert – mit Walking Waterballs, Stand Up Paddling, Hüpfburg und Trampolinspringen. Für das leibliche Wohl sorgt die Wasserwacht, die das Rennen auch absichert. Elf Teams kämpfen in diesem Jahr um einen Platz auf dem Siegertreppchen. Es winken als Preise Gutscheine zum Stand Up Paddling am Starnberger See. Die Siegerehrung ist für 17 Uhr geplant.