Für Radweg schnelle Lösung in Sicht

Eines haben die Berichte in der Presse und der Dringlichkeitsantrag der BMS-Stadtratsfraktion bewirkt: Die Stadtverwaltung hat zugesagt, sich um eine schnelle Lösung zu kümmern.

Das Thema Radweg entlang der Petersbrunner Straße, der wie berichtet (siehe Verloren im Behördendschungel und BMS beantragt Freigabe für Radler) entgegen Planung und Bauausführung seit fast einem Jahr zwar vorhanden, nicht jedoch für die Nutzung durch Radfahrer erlaubt ist – weil das entsprechende Verkehrsschild nicht angebracht ist – war Thema in der jüngsten Stadtratssitzung. Der Leiter des Hauptamtes im Rathaus, Ludwig Beck, berichtete über die Sachlage, nach der die Stadt nach Auskunft des Landratsamtes nun doch berechtigt sei, das bisher vorhandene Verkehrsschild, das lediglich Fußgänger auf dem überbreiten Weg zulässt, durch ein Zusatzschild „Fahrrad frei“ zu ergänzen. Die Ausweisung als kombinierter Geh- und Radweg mit einem anderen Verkehrsschild obliege aber weiterhin ausschließlich dem Landratsamt, das noch Klärungsbedarf über die Anschlussführung der Radler an der Gautinger- und Münchner Straße (B2) habe. Beck kündigte an – so heute im Starnberger Merkur zu lesen -, das Rathaus werde schon am nächsten Tag die verkehrsrechtliche Anordnung erlassen und das entsprechende Schild ergänzen. Die Stadtratssitzung war vor zwei Tagen.  Heute Vormittag gab es das neue Schild noch nicht. BMS-Fraktionssprecherin Eva Pfister hatte den von ihr vorgelegten Dringlichkeitsantrag in der Sitzung unter der Bedingung der unmittelbaren Umsetzung und Freigabe des Weges für die Radfahrer als erledigt betrachtet. „Für uns zählt das Ergebnis“, sagte sie gegenüber dem Blog „Lokales aus Starnberg“. Sie beobachte die Umsetzung.

Am 15. Juli 2021 soll sich der Stadtratsausschuss für Umwelt, Energie und Mobilität darüber hinaus mit dem Konzept befassen, das die Anschlüsse des Radweges im Bereich Gautinger- und Münchner Straße (B2) regelt. Am 2. August 2021 ist ein Abstimmungsgespräch zwischen Stadt und Landratsamt terminiert.

BMS beantragt Freigabe für Radler

Im Namen der Fraktion „Bündnis Mitte Starnberg“ hat Stadträtin Eva Pfister für die heutige Stadtratssitzung einen Dringlichkeitsantrag gestellt. Ziel ist, dass Radfahrer den entlang der Petersbrunner Straße neu gebauten kombinierten Geh- und Radweg benutzen können, ohne dass Ihnen ein Bußgeld droht (siehe auch voran gegangenen Artikel im Blog). Hier der Wortlaut des Antrags:

„Zur Sitzung des Stadtrates am 28.06.2021 stellen wir einen Dringlichkeitsantrag zum Thema Geh- und Radweg Petersbrunnerstrasse. Wir bitten um Aufnahme auf die Tagesordnung und Vorlage zur Beratung im Gremium.

Mit Beschluss des Stadtrates vom 24.07.2018 wurde der Planung zum Ausbau der Petersbrunnerstraße die Anlage eines Geh- und Radweges mit der dafür erforderlichen Breite auf der nördlichen Straßenseite zugrundegelegt. Die Stadt Starnberg hat den Ausbau der Petersbrunnerstrasse  Anfang 2020 abgeschlossen. Der Geh- und Radweg wurde dann entsprechend genutzt. Erst mit dem Bau des Durchstichs zur B2 und der erfolgten Verkehrsfreigabe kam es zum Ausschluss der Fahrradfahrer bei der Benutzung des Weges. Auf zweimalige Nachfrage im Stadtrat von unserer Seite hieß es, die Angelegenheit wäre in Klärung. Leider mussten wir feststellen, dass die Sache über mehrere Wochen/Monate nicht geklärt wurde und wir mit Verweis auf die Nahtstellenregelung, wonach das Landratsamt für die verkehrsrechtliche Anordnung zuständig wäre, vertröstet wurden. Echt schlimm ist dabei, dass jetzt Fahrradfahrer scheinbar mit Bußgeld belegt werden, wenn sie den Weg benutzen, das illegale Parken von Fahrzeugen auf dem Weg aber scheinbar toleriert wird. 

Wir beantragen deshalb aus Gründen der Verkehrssicherheit, dass die Stadtverwaltung unverzüglich eine verkehrsrechtliche Anordnung für „Gehweg und Radfahrer frei“ erlässt, die die Benutzung des vorhandenen Weges für Radfahrer ermöglicht. Kurzfristig ist ebenso eine Klärung mit dem Landratsamt herbeizuführen, damit der Weg alsbald bestimmungsgemäß als gemeinsamer Geh- und Radweg ausgewiesen werden kann, was im Einklang mit der Äußerung der Fachstelle Polizei im Starnberger Merkur vom 27.06.2021 steht. 

Mit freundlichen Grüßen für die BMS-Stadtratsfraktion
Eva Pfister“

Verloren im Behördendschungel

Die Stadt Starnberg hat entlang der Petersbrunner Straße auf deren Nordseite einen komplett neuen kombinierten Geh- und Radweg gebaut. Radfahrer dürfen dort jedoch nicht fahren – weil das Landratsamt es bisher nicht hinbekommt, das entsprechende Verkehrsschild, das auch das Radfahren hier erlaubt, aufstellen zu lassen. Stadt und Kreisbehörde schieben sich den schwarzen Peter zu.

Es war in den letzten Wochen Sommer. Die Badegelände am Starnberger See waren übervoll. Wer kann fährt dorthin mit dem Rad, denn mit dem Auto im Stau stehen ist nicht vergnügungssteuerpflichtig. Entlang der Petersbrunner Straße verlief auch schon vor deren Umbau für den B2-Tunnel der zahlenmäßig hohe Radverkehr aus dem Würmtal, vom Bahnhof Nord und den dahinter gelegenen Wohngebieten zu den Badegeländen in Percha und Kempfenhausen. Beim Umbau der Kreuzung Gautinger-/Petersbrunner-/Leutstettener Straße hatten die Planer zwar die Ampeln so geplant, dass sie auch für Fahrradfahrer Grün- und Rotlicht anzeigen. Doch auf der Straße ist die Führung für die Radfahrer seitdem noch undurchsichtiger als vorher, teils richtig gefährlich. Darauf hatten schon in der vorjährigen Bürgerversammlung in Starnberg Teilnehmer den Rathauschef Patrick Janik hingewiesen. Der versprach, die Kreuzung in diesem Punkt noch einmal einem neuen Konzept zu unterziehen. Seitdem ist mehr als ein halbes Jahr vergangen. Politiker aus Stadt und Landkreis, auch Landrat Stefan Frey lassen sich gerade im Moment wo immer es geht mit dem Fahrrad, oder zumindest mit dem Fahrradhelm ablichten, denn es läuft die jährliche Stadtradeln-Aktion. Die Botschaft: Leute, fahrt so viel wie möglich mit dem Fahrrad. Doch was die Sicherheit angeht, hinterlässt das Beispiel der Petersbrunner Straße nur ungläubiges Entsetzen.

Weil ein Verkehrsschild nicht aufgestellt wird, angeblich, weil es noch keine Abstimmung zwischen Landratsamt, Polizei, Staatlichem Bauamt und Stadt über das Konzept der Kreuzung mit der Gautinger Straße gegeben hat – so heute zu lesen im Starnberger Merkur – verhängt die Polizei Bußgelder gegenüber Fahrradfahrern, die den neu gebauten Geh- und Radweg benutzen. Das bedeutet, dass allen Ernstes erwartet wird, dass Radler die Straße benutzen, die seit Umbau und Anbindung an die B2 ein wesentlich höheres Verkehrsaufkommen aufweist und an deren Ende man dann im Autoverkehr mitfahrend auch noch die B2 queren muss, damit man auf den Radweg Richtung Percha gelangt. Auf dem Rückweg natürlich in umgekehrter Richtung. Familien mit schon selbst radelnden kleineren Kindern oder entsprechenden Radanhängern mit Kind drin werden  „nein, danke“ sagen. Und da komme jetzt niemand, und verlange, dass sie am Ende der Petersbrunner Straße auf den Gehweg entlang der B2 wechseln sollen, um dann an der Bedarfsampel auf Höhe des Autohauses auf die Straßenseite des Landratsamtes zu gelangen. Zum einen steht man als Fußgänger und Radler an dieser Ampel ewig, bis sie mal grün zeigt – der möglichst ungestörte Verkehrsfluss der Autos hat natürlich Vorrang – , zweitens gibt es auf der Landratsamtsseite große Büsche, die den Einblick in den hier schnell befahrenen Radweg unmöglich machen, und drittens ist dieser Gehweg, vor allem die Aufstellflächen an den Ampeln sehr schmal.

Alles in allem kann man sagen, die Behörden in Starnberg sind alles andere als fahrradfreundlich. Sie reiten lieber auf ihren Paragrafen, fehlenden Schildern und Bußgeldkatalogen herum, statt wirklich etwas für Komfort und Sicherheit von Radfahrern zu tun. Das Konzept für die Kreuzung mit der Gautinger Straße hat die Öffentlichkeit noch gar nicht zu sehen bekommen. Sehr fraglich, ob da die Belange der Fahrradfahrer wirklich berücksichtigt werden. Aber man hat ja Zeit im Überfluss. Und bald ist wieder Winter. Dann fährt eh niemand mehr mit dem Rad, schon gar nicht entlang der Petersbrunner Straße.

(Siehe auch die folgenden Berichte des Blogs aus 2018:

Tunnel erfordert neue Geh- und Radwege (19.2.18)

Mit einen Team aus dem Rathaus hat sich Stadtbaumeister Stephan Weinl Gedanken gemacht, was nötig ist, um vorhandene Geh- und Radwege an die vom Staatlichen Bauamt Weilheim vorgestellte Umplanung der nördlichen Zulaufstrecke zum B2-Tunnel anzupassen beziehungsweise heutige Verbindungen nicht unterbrechen zu lassen. Vorgestellt wurde das Konzept, das etwa 3 Millionen Euro kosten wird, in der letzten Stadtratssitzung. Bürgermeisterin Eva John hat angekündigt, mit der Regierung von Oberbayern zu verhandeln, um vom Freistaat Zuschüsse für die neuen Wege zu erhalten.

Laut Weinl geht es um „eine sichere Fußgänger- und Radfahrerführung im Straßenraum“, insbesondere entlang der durch den Umbau des Staatlichen Bauamtes zu einer Hauptverkehrsverbindung aufgestuften Petersbrunner Straße. Wie berichtet erhält diese im kommenden Jahr einen Durchstich gegenüber der Strandbadstraße und wird dann den Verkehr vom und zum Starnberger Norden, ebenso zu den Wohngebieten westlich der Bahnlinie und zum Bahnhof Nord aufnehmen. „Wir müssen versuchen, das Radwegenetz zu schließen“, sagte Weinl. Hintergrund: Es gibt vor allem im Sommer einen sehr regen Radverkehr aus dem Würmtal zu den Badegebieten am Ostufer des Starnberger Sees. Aus Richtung Percha-Süd und aus dem gesamten Gebiet südlich der B2 braucht es eine Verbindung nach Norden und zum Bahnhof Nord. Hier soll entlang der Perchastraße ein Radweg ergänzt werden. Der ist auch nötig, damit es eine Verbindung aus der Innenstadt zu den östlichen Freizeitanlagen und -geländen gibt. Die Perchastraße wird wie berichtet nach dem Umbau der B2 stärker vom motorisierten Verkehr belastet sein. Für Radfahrer und Fußgänger muss deshalb mehr Sicherheit geschaffen werden.

Entlang der Petersbrunner Straße ist der Neubau eines 3,50 Meter breiten kombinierten Geh- und Radweges nur auf der Nordseite möglich, aber nur auf dieser Seite. Geplant wird laut Weinl vorerst nur bis zur Kreuzung Gautinger-/Leutstettener-/Petersbrunner Straße, weil diese im Zuge des Umbaus der Petersbrunner Straße vermutlich anders gestaltet werden muss. Im Bereich der Moosstraße sind keine Verbesserungen für Fußgänger und Radfahrer geplant, wohl aber entlang der Gautinger Straße, wo es die nächste Bedarfsampel geben wird, um die B2 zu queren. Da die Gautinger Straße ihre Bedeutung als Staatsstraße zu Gunsten der Petersbrunner Straße – dann Staatsstraße – verliert, entsteht genug Platz, beidseitig einen je 3,50 Meter breiten kombinierten Geh- und Radweg anzulegen. Wo die in den letzten Jahren entstandenen Fußgänger-Querverbindungen durch das Gewerbegebiet ergänzt wurden, wird es nach Weinls Plan Verkehrsinseln in der Straße für sichere Überwege geben.

Als Kosten insgesamt hatte Weinls Team 2,2 Millionen Euro ermittelt. Dies jedoch ohne mögliche Überraschungen im Untergrund der Bauflächen zu berücksichtigen. Da ist die Stadt aus vorangegangenen Baumaßnahmen ein gebranntes Kind und kalkuliert deshalb gleich mit 3 Millionen Euro, die in die künftige Finanzplanung eingestellt werden sollten. Die Regierung von Oberbayern habe zunächst gesagt, sie wolle vor Zusagen über Zuschüsse die Entwicklung der Verkehrsbeziehungen abwarten. Das wolllte Bürgermeisterin Eva John so aber nicht akzeptieren und setzte deshalb auf Verhandlungen. Weinl begründete die frühzeitige Planung damit, dass die neuen Wege nächstes Jahr gebaut werden müssten, damit sie bereit stünden, wenn sich die B2 verändere. Auch dürften die städtischen Baumaßnahmen nicht mit dem Bau des Durchstichs an der Petersbrunner Straße kollidieren. …

Umbau Petersbrunner Straße (18.6.18)

Bisher haben sich die Anlieger der Petersbrunner Straße immer erfolgreich gegen einen Umbau gewehrt. Seitdem feststeht, dass der B2-Tunnel gebaut wird und damit auch ein Durchstich von der Petersbrunner auf die Münchner Straße erfolgen wird (geplant 2020), haben sie voraussichtlich keine Wahl mehr. Aber sie können Anregungen einbringen, was sie demnächst in einem Gespräch zwischen Rathaus und Anliegern tun sollen. In der jüngsten Bauausschusssitzung wurde schon mal ein Plan erläutert, wie die Aufteilung der Verkehrsflächen im kommenden Jahr vorgenommen werden könnte.
Franz Heidinger (BLS) versuchte, die Beratung nochmals aufzuhalten. Am 21. Juni soll beim Staatlichen Bauamt Weilheim eine Besprechung zum Thema „Sicherheit im Tunnel“, stattfinden, sagte er, die solle noch abgewartet werden. Als Referent für die Rettungsdienste liegen Heidinger unter anderem die Belange der Feuerwehr sehr am Herzen, deren Sicherheit er auf Grund der bisherigen Tunnelplanung im Falle eines Einsatzes im Tunnel noch nicht ausreichend gewährleistet sieht. Sein Antrag, den Tagesordnungspunkt zu vertagen, wurde aber mit den Stimmen von CSU, UWG, Grünen, SPD und DPF abgelehnt (5:8). Heidinger hatte kritisiert, es gebe noch kein Gesamtsicherheitskonzept für den Tunnel.
Bürgermeisterin Eva John berichtete dem Ausschuss, das Rathaus habe nach Kenntnis der Erfordernisse, die die Umwandlung der Petersbrunner Straße in eine künftige Staatsstraße mit erheblich höherem Verkehrsaufkommen mit sich bringe, Gespräche mit der Regierung von Oberbayern, der Obersten Baubehörde und dem Staatlichen Bauamt über eine mögliche Kostenaufteilung geführt. Die Kosten für den reinen Straßenraum trägt der Freistaat. Geh- und Radwege samt Beleuchtung bleiben in der Verantwortung der Stadt und sollen im Zuge des Umbaus neu, für Radfahrer zum großen Teil erstmals hergestellt werden. Die Planung war schon im Frühjahr vorgestellt worden (siehe Tunnel erfordert neue Geh- und Radwege). Auf der Nordseite der Straße soll ein 3,50 Meter breiter kombinierter Geh- und Radweg durchgängig zwischen der Gautinger- und der Münchner Straße entstehen. Die Gesamtkosten von 2,2 Millionen Euro wollen sich Stadt und Land nun teilen: 51 Prozent für die Stadt Starnberg, 49 Prozent für den Freistaat. Starnberg kann darüber hinaus noch mit staatlichen Fördermitteln in der Höhe zwischen 40 und 60 Prozent rechnen, hat aber laut John, die die sehr kooperativen Gespräche lobte, noch keine verbindliche Zusage dafür. Ob es die höchstmögliche Förderung gebe hänge auch von der Nachfrage im gesamten Freistaat ab. Offen ist auch, ob es bei den 1,1 Millionen Euro bleibt, die die Stadt berappen muss. Die Erfahrung der jüngeren Zeit hat gezeigt, dass sich insbesonders bei der Beseitigung von Altlasten beim Straßenneubau unerwartete Überraschungen auftun. Ein Problem gibt es in Zukunft nicht mehr: Die Anlieger müssen nicht mehr befürchten, an den Umbaukosten beteiligt zu werden. Die Straßenausbaubeiträge will der Freistaat abschaffen. Damit die Petersbrunner Straße der künftigen Verkehrsbelastung besser Herr werden kann, hat die Weilheimer Behörde geplant, sie im Bereich der Kreuzung mit der Gautinger Straße aufzuweiten und dort eine eigene Rechtsabbiegespur Richtung Norden anzulegen. Die zweite Spur ist für die Richtungen geradeaus und links. Die Gautinger Straße wird wie berichtet eine geringere Verkehrsbedeutung haben als heute, weil man an ihrem Ende an der Münchner Straße nur noch nach rechts stadteinwärts abbiegen kann.
Ludwig Jägerhuber (CSU) lobte: „Das ist ein gut ausgehandeltes Zwischenergebnis.“ Sein Fraktionskollege Gerd Weger plädierte dafür, noch keine Beschlüsse zu fassen, sondern zunächst die Reaktionen der Anlieger abzuwarten. Stadtbaumeister Stephan Weinl betonte jedoch den Zeitdruck: „Wir können den Umbau nur machen in der Zeit, in der es den Durchstich noch nicht gibt. Also muss das 2019 geschafft werden.“ …)

Tunnel Fortsetzung

Das Staatliche Bauamt teilt mit:

Ab 22. März im Norden Restarbeiten in der Petersbrunner Straße OHNE AUSWIRKUNG auf den Verkehrsfluss. Mit der Vollsperrung der Moosstraße ab vorraus. Ende April sind die Arbeiten zum Nordzulauf wieder in vollem Gange.

Im Mittelpunkt der Restarbeiten in der Petersbrunner Straße ab Montag nächster Woche, 22. März 2021 steht u. a. der behindertengerechte Um- und Ausbau. Konkret bedeutet das Eingriffe im Geh- und Radwegbereich sowie den Randbereichen des Ende 2020 neu erstellten Abschnitts der Petersbrunner Straße in Richtung B 2. In den Verkehrsfluss der Petersbrunner Straße oder der B 2 wird dabei nicht eingegriffen. Fußgänger und Radfahrer bittet das Staatliche Bauamt um Verständnis für diese erforderliche Maßnahme.

Vorankündigung Vollsperrung Moosstraße

Nach den Osterferien ab voraussichtlich Ende April 2021 wird die Moosstraße gesperrt. Hier werden Ver- und Entsorgungsleitungen quer unterhalb des Einmündungsbereichs der Moosstraße zur B 2 verlegt. Nach derzeitigem Stand wird diese Vollsperrung voraussichtlich 14 Tage dauern. Hierzu wird gesondert mit Infografik rechtzeitig informiert.

Restarbeiten

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

„Die Bauarbeiten im Kreuzungsbereich der Gautinger Straße, Petersbrunner Straße und Leutstettener Straße sind fast beendet.
Der östliche Teil der Kreuzung und die Petersbrunner Straße wurden am Mittwoch, 30. September fertig asphaltiert.

Dieser Bereich der Kreuzung kann nun für den Verkehr wieder freigegeben werden und die Petersbrunner Straße wird wieder, bis zum Ende der Baumaßnahme, zur Einbahnstraße in Richtung Moosstraße.

Nun wird der westliche Bereich der Kreuzung für Fräs- und Asphaltierungsarbeiten gesperrt. Diese Arbeiten erfolgen nachts ab 20.30 Uhr bis zum nächsten Morgen 06.00 Uhr. Ein Abbiegen in die Leutstettener Straße ist während dieser Sperrzeiten nicht möglich.

Die Busse aus Richtung Leutstetten und Berg weichen über die B2 und dann über die Leutstettener Straße zum Bahnhof Nord aus.

Tagsüber ist der Kreuzungsbereich beschränkt befahrbar.

In der Nacht von Montag, 5. Oktober auf Dienstag, 6. Oktober ab 20.30 Uhr muss der Kreuzungsbereich zur Leutstettener Straße wegen des Aufbringens der Deckasphaltschicht wieder gesperrt werden.
Diese Arbeiten dauern bis Dienstag 06.00 Uhr. Die Markierungsarbeiten erfolgen bei laufendem Verkehr am Dienstag.

Somit werden die von der Stadt Starnberg durchgeführten Arbeiten im Kreuzungsbereich rechtzeitig fertig, so dass der am Mittwoch, 7. Oktober beginnende Schienenersatzverkehr nicht beeinträchtigt ist.“

Nächste Bauphase

Eine Mitteilung aus dem Rathaus:

Nächste Bauphase im Kreuzungsbereich Petersbrunner Straße und Gautinger Straße startet am Montag, 22.06.2020

Die Bauarbeiten im Kreuzungsbereich Petersbrunner Straße und Gautinger Straße schreiten weiter voran. Ab Montag, den 22.06.2020 wird die Baustelle im Norden der Gautinger Straße eingerichtet. Als nächstes stehen der Wasserleitungsausbau in der nördlichen Gautinger Straße und die Fertigstellung der Gehwegbereiche auf Höhe des Creative Centers an. Diese Arbeiten werden voraussichtlich drei Wochen in Anspruch nehmen.

In dieser Zeit wird das Befahren der Gautinger Straße, Leutstettener Straße und Petersbrunner Straße weiterhin möglich sein. Die Einbahnstraßenregelung in der Petersbrunner Straße bleibt bestehen. Der Begegnungsverkehr wird weiterhin über die bestehende Ampelanlage gesteuert.

Die Fußgängerüberwege über die Leutstettener Straße, Petersbrunner Straße und Gautinger Straße Nord (in Richtung Gauting) werden in dieser Bauphase gesperrt bleiben. Fußgänger und Radfahrer können den Überweg über die Gautinger Straße Süd (in Richtung Bundesstraße B2) nutzen. Im gesamten Baustellenbereich wird Tempo 30 angeordnet.

Der Öffentliche Personennahverkehr wird uneingeschränkt aufrechterhalten. Die Haltestelle „Moosstraße“ wird für die Buslinien in Richtung Ostufer von der Gautinger Straße wieder in die Moosstraße verlegt. Die Buslinien in Richtung Ostufer verkehren auf dem normalen Linienverlauf. Die Haltestelle „Moosstraße“ in Richtung Bahnhof Nord verbleibt in der Gautinger Straße als Ersatzhaltestelle. Der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) informiert über eine entsprechende Fahrgastinformation.

Weitere Änderungen der Verkehrsführung im Kreuzungsbereich werden frühzeitig bekannt gegeben.“